Im Alter von 11 Jahren konnte Marc schon Gitarre spielen. Er hatte sich das durch „Abgucken“ und mit Anleitung seines gitarrespielenden Vaters angeeignet. Leidenschaftlich gerne sang er Lieder damals bekannter Interpreten mit oder nach, indem er sich selbst auf der Gitarre begleitet hat. So lernte er recht früh, wie ein Song funktioniert. 

Dann kam das Erbstück seiner Urgroßmutter aus Berlin in das elterliche Wohnzimmer. Eine antike Klavierleiche von 1870. Eigentlich unspielbar, verstimmt und teilweise mit verklemmten Tasten begann Marc sein Lieblingsinstrument zu entdecken. Innerhalb kurzer Zeit spielte er rein nach dem Gehör kleine Präludien und Sonette nach. Seine Eltern spendierten ihm daraufhin privaten Klavierunterricht. Er machte rasend schnell Fortschritte. Als er 14 Jahre alt war, kamen seine Eltern in finanzielle Schwierigkeiten. Das Klavier reichte längst nicht mehr als Übungsgerät aus und ein neues saß nicht drin. Auch den Klavierunterricht konnten ihm seine Eltern nicht mehr bezahlen. Also wurde das antike Stück an einen örtlichen Klavierbauer verkauft und Marc musste nun sehen, wie es weiter geht. Er sang im evangelischen Kirchenchor mit und kannte den Küster dementsprechend gut. Im Gemeindehaus stand ein Flügel, auf dem er nun nach Absprache üben konnte. Ging es auf diesem Gerät nicht, hatte er bei Freunden seiner Eltern ein Klavier zur Verfügung.

Zu seinem 15. Geburtstag bekam er als Geschenk etwas Ungewöhnliches präsentiert: er durfte bei einem Arbeitskollegen seiner Mutter eine Bandprobe mitspielen und zwar Jazz. Einfach mit guten Musikern drauf los. Da war es um ihn geschehen.

Kurz darauf war es ihm möglich, mit selbst verdientem Geld das Fender-Rhodes 2 Glockenklang Piano aus den 70´iger Jahren genau jenes Kollegen zu erwerben. Von nun an schrieb er eigene Songs. Nur ohne Kapelle war schlecht spielen und so versuchte er sich mit dem einen oder anderen Musiker seiner Stadt. 

Dann rief die Musikschule eine Rock-und Pop-AG ins Leben. Nach dem ersten und wohl auch letztem Casting seines Lebens gründete sich eine Spielgemeinschaft, die von 1985 an „Chime“ hieß. Diese Band nahm in den folgenden Jahren mehrere Alben auf und mauserte sich neben „Tower of power“ und „The Comitmanns“ zu einer der besten Soul-Formationen ihrer Zeit. Mit über 380 Auftritten, auch im Ausland, schied er als Gründungsmitglied 1996 nach 11 langen Jahren aus dieser Band aus.

1995 hatte er bereits sein erstes Album „Silent Rendezvous“ produziert. Komposition, Texte, Musik und Gesang lag allein in seiner Hand. Er fand in Polygram-Songs einen Verlag.

Inzwischen hatte er Familie und lebte bescheiden in einer 3 Zimmer-Wohnung in Gronau, der Heimat Udo Lindenbergs.

1997 produzierte er mit 16 deutschen Titeln sein 2. Album, wieder in Eigenregie. Danach begann er seine liedermacherische Laufbahn auszubauen. Er spielte anfangs auf privaten Veranstaltungen, wurde dann weiter gereicht bis er an eine Agentur gelangte, die ihn als Liedermacher etablieren wollte. Doch dann kam der Bau eines Eigenheims dazwischen, sein Hauptberuf als Broterwerb nahm die restliche Zeit in Anspruch und so schlingerte der gelernte Schlosser und Kunststofftechniker aus seiner musikalischen Laufbahn.

Inzwischen erwarb er sein altes und zwischenzeitlich restauriertes Klavier von eben jenem Klavierbauer zurück und spielte weiter, so wie es die Zeit erlaubte. Langsam aber stetig trat er wieder in kleinem Rahmen auf und fing an sein Studio auf zu bauen. Im Keller seines Hauses entstand Schritt für Schritt ein Aufnahmeraum. Mit anfangs kleinen Aufträgen ging es dann wieder recht schnell in Richtung Komposition und Textdichtung. Es ließ ihn einfach nicht los.

Schnell sprach es sich herum, dass dort günstig gute und vielseitige Arbeit geboten wird und das alles aus einer Hand, was eben die Nische war, die Marc füllen konnte.

2004 war er mit einer talentierten Sängerin für den deutschen Rock und Pop-Preis 2004 in Hamburg nominiert und erzielte mit „No War“ unter hunderten Bewerbern einen 9. Platz.

Seine gelegentlichen Auftritte als Liedermacher mit eigenem Programm runden seine momentanen musikalischen Aktivitäten ab.

Referenzniveau erreicht Marc inzwischen mit seinem mobilen Tonstudio. Im Laufe der Jahre entwickelte er auf Basis des NOS-Verfahrens seine „nahfeldoptimierte Weitwinkelstereophonie“ NO-W.

Ob Chöre, Streichensembles oder Blasorchester, die Dynamik und das Klangvolumen übertreffen viele aufwändige Studioproduktionen in Lautheit und Gesamteindruck. In kleinen Stückzahlen vervielfältigt Wegner die Aufnahmen auf Kundenwunsch selbst, was ein künstlerisch ansprechendes Cover im Direktdruckverfahren mit einschließt.